Bergfreunde_Ehrungen_2014
Mehr als 60 Vereinsangehörige konnte Vorstand Josef Schlecht kürzlich im Gasthaus Frauenbiburg zur Jahreshauptversammlung der Bergfreunde Frauenbiburg willkommen heißen. Mit seinen Vorstandskollegen Günther Dannerbeck und Bernhard Mündl freute er sich, dass sich fast die Hälfte der Mitglieder zur Versammlung eingefunden hatte. Dies, so Schlecht, lässt neben den vielen treuen Mitgliedern ganz allgemein auf das große Interesse der Anwesenden an „ihrem“ Verein schließen.
Eröffnet wurde die Versammlung mit einem Gedenken an die verstorbenen Vereinsangehörigen, besonders aber an Xaver Hirschberger, der im Dezember verstorben ist und zu den Gründungsmitgliedern der Bergfreunde Frauenbiburg zählte. Er gehörte 41 Jahre der Gemeinschaft an und unterstützte die Vereinsaktivitäten besonders in der Anfangszeit. Mit einem Rückblick auf das vergangene Bergjahr setzte Vorstand Schlecht die Tagesordnung fort. Von den vorgesehenen 13 Bergtouren konnten trotz des zeitweise mehr als launischem Frühling und Sommer immerhin 10 Touren mit mehr als 200 Teilnehmern durchgeführt werden. Favorit der Touren mit 55 Beteiligten war wie schon lange die Pfingsttour am Pfingstmontag, für die seit Jahren ein Bus eingesetzt wird. Ziel der Ausfahrt war die Ortschaft Söll in der Nähe von Kufstein, von wo aus die Hohe Salve in den Kitzbüheler Alpen per Seilbahn oder zu Fuß erreicht werden konnte. Weil gerade an diesem Tag der Regen pausierte, traten 30 Mitreisende von der Mittelstation der Salvenbahn in etwa 1.200 Meter Höhe die Besteigung des 1.828 Meter hohen Berges zu Fuß an. Nach gut zwei Stunden mit manchmal sogar sonnigen Abschnitten war der Gipfel erreicht und die Wanderer freuten sich über die grandiose Aussicht, die die Wolkenlücken in alle vier Himmelsrichtungen immer wieder ermöglichte. Von den Chiemgauer Bergen über das Panorama des Wilden Kaisers, die 3.000er der Zillertaler Alpen bis zu den Hohen Tauern reichte der Blick. Während des Mittagessens im komfortablen Bergrestaurant der Hohen Salve setzte dann ein Regenschauer ein, der jedoch die Ausflügler nicht davon abhalten konnte, den Rückweg zur Mittelstation wieder zu Fuß zu bewältigen. Fast trocken erreichten die Wanderer dann nach eineinhalb Stunden die Mittelstation der Salvenbahn, wo bei angenehmen Wetterbedingungen dann noch Zeit zum erkunden der weitläufigen Erlebniswelt „Hexenwasser“ gegeben war. Die gemeinsame Einkehr in einem der zahlreichen Gasthäuser Hochsölls, wie sich die Almen und Anwesen um die Mittelstation nennen, bildete dann den Abschluss der Pfingsttour. Die restlichen Touren der Bergfreunde, an denen sich je zwischen acht und zwanzig Mitglieder beteiligten, führten in die Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen, sowie ins Salzkammergut und auf die Höhen des Bayerischen Waldes. Die beeindruckendste Tour wurde mit 14 Teilnehmern im Oktober im Lattengebirge bei Bad Reichenhall durchgeführt, erinnerte Schlecht. Beeindruckend deshalb, weil das Wetter optimal für eine Bergtour war und weil mit dem Ziel „Steinerne Agnes“ eine zu den herausragendsten Geotopen Bayerns zählende Felsformation besichtigt werden konnte. Mit einer rund sechsstündigen Wanderung im Donau- Naab- Gebiet im Bereich Regensburg und der abschließenden Einkehr im ältesten Wirtshaus der Welt, das in Eilsbrunn bei Sinzing zu finden ist, war die Bergsaison 2013 dann beendet.
Andreas Huber informierte die Versammlung anschließend über die finanzielle Situation des Vereins, die er nach der Erläuterung aller Details als zufriedenstellend bezeichnete. Der nächste Tagesordnungspunkt galt dann der Vorstellung des Jahresprogramms 2014, auf das Vorstand Schlecht näher einging. Insgesamt 15 Bergtouren sind vorgesehen. Wie immer startet das Bergjahr Ende April mit der „Eingehtour“ im Bayerischen Wald, die Markus Ettengruber von Arnbruck aus auf den Mühlriegel führen wird. Nach zwei Touren in den Bayerischen Alpen im Mai folgt im Juni die traditionelle Pfingsttour zur Schmittenhöhe in den Kitzbüheler Alpen, die nach Zell am See führt. Auch heuer besteht wieder Gelegenheit, den Gipfel mit der Bergbahn zu erreichen und dann den weitläufigen Panoramaweg auf der 1.965 Meter hohen Schmittenhöhe zu erkunden oder sich der Gruppe der Wanderer anzuschließen, die den Gipfel von Zell am See aus erwandern will. Neben der jährlichen Radtour, die Günther Dannerbeck heuer entlang der Naab geplant hat, können sich die jüngeren Vereinsmitglieder mit ihrem Nachwuchs an der Kindertour im Juli beteiligen, die die Gufferthütte in der Nähe des Achensees zum Ziel hat. Mit Ausnahme der Wanderung zum Schwarzen – und zum Teufelssee am Spicak im Böhmerwald werden alle anderen Touren wieder in den Bayerischen Alpen durchgeführt. Soweit möglich, stellten die jeweiligen Anreger der Wanderungen das Tourenprofil, Ausgangsort und Ziel dar. Zusammenfassend resümierte Schlecht, die Vorstandschaft habe sich abermals bemüht, ein abwechslungsreiches Programm zu erarbeiten, das für alle Vereinsmitglieder etwas bietet. Einzig das Wetter könne der Verein nicht beeinflussen, er sei aber dennoch zuversichtlich, dass sich auch Petrus die vorgesehenen Termine in seinem Kalender vermerkt habe.
Schließlich bedankte sich Vorstand Schlecht bei Karl Perras und Josef Huber, die beide nach 15jähriger engagierter Mitarbeit im Vereinsausschuss ihre Ämter niederlegten. Er betonte, dass sowohl Perras als auch Huber viel zum Vereinsleben der Bergfreunde beigetragen haben und erinnerte daran, dass die verdienten Mitglieder zahlreiche Touren vorgeschlagen und geführt und dadurch den meisten heute Anwesenden die Bergwelt erschlossen haben. Als Anerkennung ihrer Leistungen überreichte er einen Geschenkkorb. Josef Furtner konnte dann für 25jährige Vereinsmitgliedschaft eine Urkunde entgegennehmen. Mariele und Helmut Puchinger wurden für 50 Bergtouren mit den Bergfreunden ausgezeichnet und letztendlich konnte der Vorstand Roswitha Geier die Bergfreundeurkunde für 250 Bergtouren aushändigen.
Zum Abschluss der Versammlung erfolgte ein Bericht über vier jeweils ein- bis zweiwöchige Etappen auf dem Jakobsweg, die Luise Eißfellner und Dr. Bernarda Svigir in den vergangenen drei Jahren bewältigten. Mit Bildern untermalt berichteten sie vom Aufbruch in München durch das Voralpenland und die Allgäuer Alpen bis zum Bodensee. Von hier aus durch die nördliche Schweiz entlang der größeren Schweizer Seen und teilweise auch durch die markanten Schweizer Alpen bis in die französische Schweiz, wo sie dann zusätzlich auf einer Etappe von Christine Kirner, die ebenfalls Mitglied der Bergfreunde ist, begleitet wurden. Die äußerst interessanten Berichte, die sich mit den Unbillen des Wetters über die Herbergssuche und vor allem mit den vielen Bekanntschaften auf dem Weg und in den Unterkünften befassten, endeten vorerst mit der Durchquerung eines Teils von Südfrankreichs, von wo aus voraussichtlich heuer zur nächsten Etappe aufgebrochen wird, ehe in etwa zwei Jahren das Ziel Santjago de Compostella in Nordspanien erreicht werden soll. Unter dem Beifall der Zuhörer bedankte sich Josef Schlecht bei den „Pilgerinnen“ und wünschte einen erfolgreichen Abschluss ihres Vorhabens.
Den Geehrten sprach er nochmals einen Dank aus und für alle anderen hoffte er auf passables Wetter, um auch 2014 wieder mit viele neuen Bergerlebnissen abschließen zu können.

Mitte Februar statt die diesjährige Winterwanderung auf den Programm zum Gr. Arber durch die Risslochschlucht. 20 Bergfreunde nahmen hierzu teil.
Der Weg war bei dieser Tour sehr unterschiedlich von Matsch über Schneedecke und Eisschicht oder aber auch nur ein Normaler Wanderweg. Zum Teil gingen wir einen etwas weiteren Weg auf einer Forststraße die für Wanderer gut präpariert war. Nach ca. 3 Std. sind wir am Arbergipfel angekommen, aber wir mussten nach einer kurzen Raste gleich wieder denn Rückweg antreten weil es sehr windig und ungemütlich war. Wir machten uns auf den Weg zur Charmer Hütte und haben uns bei bester Bewirtschaftung dort wieder gestärkt. Anschließend gingen wir wieder ca. 1,5 Std zurück zum Ausgangspunkt.

Winterwanderung_1

Winterwanderung_2

Winterwanderung_3

Am 3 Oktober um 6 Uhr machten sich 12 Bergfreunde auf den Weg nach Bad Reichenhall um eine Wanderung zur Steinernen Agnes zu unternehmen. Das Wetter konnte nicht besser sein, ein herrlich bayerisch blauer Himmel. Ausgangspunkt war der Parkplatz in Hallthurm. Anfangs führte der Weg steil Bergauf durch einen schönen Mischwald. Nach ca. 3 Std. Gehzeit erreichte man den Gipfel. Bei einer ausgiebigen Brotzeit und Sonnenschein genießte man das Bergpanorama. Der Rückweg führte das über den Panoramaweg zurück ins Tal. Als wir wieder alle Gesund am Ausgangspunkt zurück waren, machte man sich um 16 Uhr wieder auf den Heimweg mit einen kleinen Abstecher in die Hexenküche in Trostberg.

Exif_JPEG_PICTURE

Exif_JPEG_PICTURE

Exif_JPEG_PICTURE

Am 21.09.13 fuhren 10 Bergfreunde um 6 Uhr Richtung Unken los, um auf den Gipfel des Peitingköpfl die schöne Aussicht zu geniessen. Bei leichtem Regen ging es los Richtung Gipfel. Das Wetter wurde besser, der Weg aber steiniger bis zur Hochalm. Ab der Hochalm ging es über Wiesen bei mäßiger Sicht zum Gipfel. Aber alle Bergfreunde waren guter Laune. Auf der Hochalm wurde dann Bier, Kaffee und Kuchen genossen. Der Hund hatte den größten Spass.

Peitingköpfl (2)
Peitingköpfl (3)

Peitingköpfl (4)

Peitingköpfl (5)

Peitingköpfl (6)

Peitingköpfl

Am Sonntag den 06. Sep. waren 7 Kinder und 6 Erwachsene bei der Kindertour am Kaitersberg bei Kötzting unterwegs. Das Wetter war für eine Tour im Bayerischen Wald bestens geeignet. Zunächst ging es von Reitenberg zur Räuber-Heigl-Hölle. Nach einer Pause wurde die Hölle erkundet in der es eine kleine Geschichte vom Räuber Heigl gab. Anschließend führte der Weg zur Kötztinger Hütte. Nach einer Stärkung führte der Weg die Gruppe über den Mittagstein zum Ausgangspunkt zurück. Die Kinder hatte an diesen Tag wieder eine jede Menge Gelegenheit zum Klettern und zum Spielen in der „Bergwelt“ des Bayerischen Waldes.
KIndertour_1

Kindertour_2

Kindertour_3

Kindertour_4

Kindertour_5

Ende August waren 8 Bergfreunde unterwegs zu Osterhorn und zum Hohen Zinken im Salzkammergut. Ausgangpunkt war Hintersee bei Fuschl. Zunächst führte der Weg auf die Hochalmen bei der Genneralm zum ersten Gipfel vom Hoher Zinken mit 1764m. Das Gebiet der Genneralm umfasst 27 Almen, so waren auch eine jeder Menge an Kühen auf den Weg unterwegs die Richtung Tal abgetrieben wurden. Angekommen und mit tolle Bergpanorama machte die Gruppe zunächst eine Pause bevor die Gruppe weiter zum Osterhorn mit Blick auf den Wolfgangsee wanderte. Anschließend ging es auf den gleichen Weg zurück bis Poschenhütte zur Einkehr bevor des zurück ins Tal ging. Bei gutem Bergwetter war es eine schöne Tour mit 1200Hm und ca. 6Std. Wanderzeit.
Osterhorn_4

Osterhorn_3

Osterhorn_2

Osterhorn_1

Ziel der diesjährigen traditionellen Pfingsttour der Bergfreunde Frauenbiburg war die Hohe Salve in den Kitzbüheler Alpen in Tirol. 45 Teilnehmer machten sich am frühen Morgen des Pfingstmontags auf den Weg nach Söll in Tirol, dem Ausgangspunkt der Bergwanderung. Die Wettervorhersage für das Alpengebiet an diesem Tag verhieß zwar alles andere als gutes Bergwetter, dennoch erwartete die Gruppe dann letztendlich „durchwachsenes“ Wetter mit immer wieder längeren sonnigen Abschnitten und lediglich einem kurzen Regen- und Graupelschauer.
Es wäre zwar die Zeit gewesen, wegen der unsicheren Wetterlage aber entschieden sich die Mitreisenden nach der Ankunft in Söll zur Auffahrt nach Hochsöll mit der Seilbahn. Dort angekommen, lichtete sich der Himmel, so dass sich über 30 Teilnehmer zur Wanderung auf die Hohe Salve entschlossen. Bei durchwegs angenehmer Witterung wurden die gut 700 Höhenmeter von der Mittelstation zum Gipfel ohne Probleme überwunden.
Am 1.828 Meter hohen Salvengipfel erwartete die Gruppe neben dem komfortablen Gipfelgasthaus und dem imposanten Salvenkirchlein ein grandioser Rundblick auf die umliegende Bergwelt. Tiefhängende Wolken behinderten zwar die Rundumsicht, es bildeten sich aber immer wieder Wolkenlücken, die dann die Sicht auf die näheren und fernen Gebirgsstöcke zuließen. Überwältigend ist der Blick auf das Massiv des nahegelegenen Kaisergebirges und auf die 3.000er der weiter entfernten noch schneebedeckten Hohen Tauern. Kurzzeitig war sogar der Blick auf den Großglockner möglich und die umliegenden Gebirgszüge wie das Karwendel, die Zillertaler Alpen, die Kitzbühler Gipfel und die Voralpenhöhen hatte man ohnehin während des gesamten Gipfelaufenthalts im Auge. Über das grandiose Bergpanorama hinaus bietet der Gipfel der Hohen Salve mit dem „Salvenkirchlein“, das dem Hl. Johannes dem Täufer geweiht ist und als höchstgelegene Wallfahrtskirche Österreichs bezeichnet wird, eine weitere Sehenswürdigkeit. Die Kirche, die nach einem Vorgängergebäude im Jahre 1612 neu errichtet wurde und in der Folge durch Blitzschlag mehrmals schwer beschädigt oder total vernichtet wurde, erstrahlt nach Abschluss der Renovierungsarbeiten im vergangenen Jahr nun im Inneren in neuem Glanz und enthält zahlreiche Dokumente der Volksfrömmigkeit.
Im neu errichteten Berggasthof Hohe Salve, der einen hohen Grad an Gastlichkeit ausstrahlt, erholten sich die Wanderer anschließend von den Strapazen des Aufstiegs. Nach ausgiebiger Rast ging es dann in südlicher Richtung bei kurzzeitig leichtem Regen- und Graupelschauer wieder an den Abstieg zur Mittelstation der Salvenbahn in Hochsöll. Vorbei am Salvensee mit herrlichem Ausblick auf die Talorte Westendorf und Brixen im Thale führte der Weg in nordöstliche Richtung zurück zum Ausgangspunkt.
Schließlich hatte die Gruppe in Hochsöll nach etwa 90-minütigem Abstieg vom Gipfel dann Gelegenheit zur Stärkung mit einer Tasse Kaffee in einem der dortigen Gasthäuser oder einer der zahlreichen Almen oder aber zur Erkundung der dort befindlichen Erlebniswelt „Hexenwasser“. In großzügig und weiträumig angelegten Wassererlebniszonen, Kneippanlagen und Spielplätzen wurde hier eine „Wasserwelt“ geschaffen, die vor allem Kinder mit dem Element Wasser und der Natur vertraut machen soll, an oder in der aber auch Erwachsene durchaus noch Neues und Wissenswertes entdecken können.
Zufrieden über einen erlebnisreichen und wettermäßig durchaus angenehmen Tag machten sich die Bergfreunde gegen 17.30 Uhr wieder auf den Heimweg.

Pfingsten2013 (8)

Pfingsten2013

Pfingsten2013 (7)

Pfingsten2013 (6)

Pfingsten2013 (4)

Pfingsten2013 (5)

Pfingsten2013 (3)

Pfingsten2013 (2)

Mit der „Eingehtour“ am letzten Sonntag im April haben die Bergfreunde Frauenbiburg das Bergjahr 2013 begonnen. 17 Wanderer machten sich bei „durchwachsenem“ Wetter frühmorgens auf den Weg in den Böhmerwald, um am Grenzübergang Bayerisch Eisenstein auf Markus Ettengruber zu treffen, der die Tour mit seiner Partnerin Elfriede Maier ausgesucht und vorbereitet hatte.
Etwa acht Kilometer nach dem Grenzübertritt startete die Wanderung vom Parkplatz Spicak (Spitzberg), der zum Gebiet der Stadt Zelezna Ruda (Böhmisch Eisenstein) gehört. Trotz des lang andauernden Winters in diesem Jahr war der Berg weitgehend schneefrei, nur bei Pistenquerungen und an abgelegenen Stellen hatten die Wanderer noch Restschneefelder zu überschreiten. Nach gut einer Stunde war das erste Ziel der Tour erreicht, der 1.030 Meter hoch liegende Teufelssee (Certovo jezero), bei dem es sich um ein Relikt aus der letzten Eiszeit handelt.
Durch dichten Nadelwald ging es dann hinauf zum eigentlichen Ziel der Tour, zum Spicak – Sattel auf 1.202 Meter Seehöhe gelegen. Zwar konnte man hier einige Sehenswürdigkeiten in der nähern Umgebung erkennen, der wolkenverhangene Himmel erlaubte aber die sonst so überwältigende Fernsicht auf die Höhenrücken und Täler des Bayerischen und des Böhmerwaldes nicht. Dennoch waren alle Tourenteilnehmer zufrieden, nach gut zweieinhalbstündigem Fußmarsch den ersten Berggipfel der neuen Saison erreicht zu haben. Nach ausgiebiger Brotzeitpause ging es an den Abstieg, bei dem die Gruppe eine weitere Stunde später in 1.008 Meter Höhe mit dem Schwarzen See (Cerne jezero) auf eine weitere Sehenswürdigkeit der Bergtour traf. Wie beim Teufelssee, handelt es sich auch hier um eine Hinterlassenschaft der Eiszeit und mit 18,4 ha Fläche daneben noch um den größten Gletschersee des Bayerischen – und des Böhmerwaldes.
Vom Schwarzen See aus erreichte die Wandergruppe nach abermals etwa einer Stunde wieder den Ausgangspunkt der Tour, um sich hier dann zum Tourenausklang im angrenzenden Gasthaus bei bester und freundlichster Bewirtung von den Strapazen des Tages zu erholen. Der Dank aller Teilnehmer ging vor der Heimfahrt an Markus Ettengruber und seine Partnerin Elfriede für die zum wiederholten Male bestens ausgesuchte und vorbereitete Bergtour.

spicak

spicak (5)

spicak (4)

spicak (3)

spicak (2)

Eine Gruppe von 16 Bergfreunden, die auch im Winter was unternehmen wollten, machte sich am Faschingssamstag auf den Weg nach Waldhäuser. Dies war der Ausgangspunkt für die diesjährige Winterwanderung zum Lusen. Über den Sommerweg, auf der Himmelsleiter ging es zum Gipfel. Leider war die Sicht nicht recht gut, aber es war trotzdem eine bezaubernde Winterlandschaft mit Neuschnee. Am Lusen lagen fast 1m Schnee. Anschließend ging es in die Lusenschutzhütte bevor es über den Winterweg wieder zurück ins Tal ging.

Winterwanderung_3

Winterwanderung_2

Winterwanderung_1

Winterwanderung_5

Winterwanderung_4

„Eingehtour“ war angesagt, als sich am Sonntag, den 29. April 2012 in Rabenstein, nahe der Stadt Zwiesel im Bayerischen Wald 30 Bergfreunde einfanden, um an der von Markus Ettengruber und seiner Partnerin Elfriede geführten Tour zum knapp 1.000 Meter hohen Hennenkobel teilzunehmen. Am Ausgangspunkt verteilten Markus und Elfriede an jeden Teilnehmer einen frisch gebackenen Laib Brot, den alle mit auf den Berg nehmen sollten. Verwundert über diese Geste, erklärte Elfriede, dass man sich hier in Rabenstein an einem historischen, „verklärten“ Ort befände, der in den Annalen des legendären „Mühlhiasls“ immer wieder erwähnt wird. Die Übergabe der Brote beruhe darauf, dass der Bayerwaldseher seinen Zuhöreren bzw. „Gläubigen“ empfohlen hat, immer wenn einer den Hennenkobel besteigt, einen Laib Brot mitzunehmen und diesen dann am Berg zu lagern, um – wenn das „große Abräumen“ kommt – genügend Proviant am Berg zu haben, um überleben zu können. So machten sich also 30 Bergfreunde mit ebensovielen Broten auf den Weg zum Gipfel, der nach der Überwindung von etwa 400 Höhenmeter durch viel frisch sprießenden Wald nach zwei Stunden Gehzeit erreicht war.
Dank des guten Wetters war die Aussicht grandios. Nach einem längeren Gipfelaufenthalt bedankte sich die ganze Truppe bei der Abschlussrast in einem guten Bayerwaldgasthaus bei Markus und Elfriede für die optimal gewählte Tour und die erhaltenen Informationen.

(P.S.: Selbstverständlich haben alle Wanderer den Brotlaib am Berg deponiert!, – nur wird nicht preisgegeben wo, !!!!)

« Vorherige SeiteNächste Seite »